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14.10.2009

25-jähriges Betriebsjubiläum, 30 Jahre im Beruf, Umbau des Firmengeländes

Von der Pike auf ....
Eine Ausbildung mit dem entsprechenden Abschluss ist eine gute Grundlage "Seine Ausbildung hat Jörg Heintze im Mast- und Ackerbaubetrieb in Issum begonnen. Den Teil, der die Milch- und Viehwirtschaft betrifft, erlernte er bei Alfred Simon in Eiershagen. Anschließend holte Heintze sein Fach-Abi nach und sammelte praktische Erfahrungen im Garten- und Landschaftsbau. 1979 machte sich Jörg Heintze selbständig. Er übernahm in Siegburg-Menden den Betrieb für Zierpflanzenanbau seiner Schwiegereltern. Er nutze seine fachlichen Kenntnisse und nahm den biologischdynamischen Gemüseanbau dazu. 1981 legte Heintze nach 2-jähriger Ausbildung die Prüfung zum staatlich geprüften Landwirt ab, bevor er 1984 nach Waldbröl zurükkkehrte. Mit der Unterstützung seiner Frau baute er sich zunächst in Eichen, auf dem Grundstück seiner Eltern, einen inzwischen erfolgreichen Betrieb auf. Die bescheidenen Anfänge wurden durch guten Willen und viel Energie überbrückt. „Wir haben Zettel verteilt und geschaut, welcher Garten eine helfende Hand nötig hatte“, erzählt Heintze. Im ersten Jahr hatte er zeitweilig einen Angestellten, im zweiten Jahr schon zwei und heute arbeiten neben dem Chef Jörg Heintze noch zwei Meister, zwei Landschaftsgärtner sowie eine Bürokraft. Wichtig war ihm von vornherein auch die Ausbildung des Nachwuchs. 1986 machte er deshalb seinen Meister im Ga-La-Bau in Essen. „Ich war der zweite Prüfling, der ohne den Besuch der Meisterschule die Prüfung geschafft hat. Denn selbstständig sein und eine Meisterschule besuchen ging nicht“, erzählt Heintze nicht ohne Stolz. Seit dieser Zeit hat er 20 Lehrlinge ausgebildet, aktuell lernen drei Azubis den Beruf des Garten- und Landschaftsgärtners. „Die Ausbildung wird von der Landwirtschaftkammer Rheinland genormt“, so Heintze. Die Ausbildung zum Landschaftsgärtner dauert drei Jahre. Im praktischen Teil lernt der Nachwuchs den Umgang mit der Motorsäge, oder das Bearbeiten und verlegen von Natursteinen. Nach erfolgreich abgelegter Prüfung ist eine Weiterbildung zum Meister möglich aber auch die zum Landschaftsarchitekten. Betriebe die Mitglied im Verband des Garten- und Landschafts- und Sportplatzbau Rheinland-Westfahlen-Lippe sind, ergänzt er, „erkennt man an dem Verbandszeichen“. 1991/1992 musste die Firma Heintze von Eichen ins Industriegebiet umsiedeln.

Jörg Heintze kaufte ein 1.200 Quadratmeter großes Grundstück und baute dort den heutigen Firmensitz. Zweimal hat er das Gelände an der Friederich-Engels- Straße erweitert. Auf dem inzwischen rund 4.000 Quadratmeter großen Grundstück hat Jörg Heintze Anfang des Jahres mit der Erweiterung der Maschinen- und Gerätehalle begonnen und inzwischen vervierfacht. Grund genug nach der Fertigstellung ein Resümee zu ziehen: Die Firma Heintze feiert im Gewerbegebiet Hermesdorf das 25-jähriges Jubiläum. Jörg Heintze ist seit 30 Jahren in seinem Beruf erfolgreich und die Bauarbeiten sind abgeschlossen. Sein Erfolgskonzept heißt qualitative Leistung und die Zusammenarbeit mit den Auftraggebern aus dem öffentlichen Bereich, des Gewerbes und der Industrie oder Kunden aus dem privaten Bereich. Heintze begleitet seine Kunden von der Planung bis hin zur Fertigstellung. Er richtet sich immer nach den Wünschen der Kunden, es fließen aber auch eigene Ideen in die Vorschläge mit ein. „Wichtig ist“, so Heintze, „dass es fachlich solide und durchführbar ist“. Trotz aller Auslastung engagiert er sich in seinem Beruf auch ehrenamtlich. So pflegt er den Kreisel am Cronrat-Zentrum und auch die Grünanlagen und Gräber für die die katholische Kirche verantwortlich ist und kein Geld hat. Die Liste der „Guten Taten“ lässt sich fortsetzen. So gehört zu den freiwilligen „Pflegekindern“ des 52-jährigen Landschaftsgärtnermeisters auch das Ehrenmal an der Kreuzstraße und die Linden für das Zuccalmaglio- Denkmal hat er auch gestiftet. An der Pflege des Kreisels in Hermesdorf beteiligen sich zumindest einige der ansässigen Firmen aus dem Gewerbegebiet. www.galabau-heintze.de (Quelle: Waldbröl. (im) 14.10.2009)